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Philosophie

Die Förderung der Lebensqualität bildet ein zentrales Ziel der Betreuung und Versorgung dementer Menschen.

Dabei sind mit diesem Ziel nicht nur fachliche, sondern auch ethische Fragen verbunden: Fachliche insofern, als durch spezifische Betreuungs- und Versorgungskonzepte Lebensqualität in ihren objektiven und subjektiven Merkmalen positiv beeinflusst werden kann, ethische insofern, als Lebensqualität die subjektiven und individuellen Kriterien eines guten Lebens berühren, die bei der Entwicklung solcher Konzepte ausdrücklich zu berücksichtigen sind. Damit eine Erhaltung und Förderung der Lebensqualität erreicht werden kann, ist ein differenziertes Assessment ihrer verschiedenen Dimensionen notwendig.

Vor diesem Hintergrund stellt die Berücksichtigung der besonderen Problematik dementer Menschen in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung, die ihre Kriterien von Lebensqualität sowie ihre emotionale Befindlichkeit nicht differenziert ausdrücken können, eine Herausforderung auch beim Einsatz eines Instrumentes zur Erfassung der Lebensqualität dar.

Präambel aus Einladungstext 19.05.08 Kongress: Lebensqualität bei Demenzerkrankung
Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg