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Gottesdienste für Menschen mit Demenz


Menschen, die an Demenz erkrankt sind, verlieren den Zugang zu den Erfahrungen, die sie ihr Leben lang gemacht haben und die in ihrer Seele gespeichert sind. Das gilt auch für religiöse Erfahrungen.
Dennoch sind sie da und können aufgerufen werden. Im Hören auf den Klang der Glocken, dem Posaunenchor und der Orgel, im Erleben des Raumes, im Wahrnehmen des Altars mit Blumen und Kerzen, beim vertrauten Sitzen in der Kirchenbank mit dem Gesangbuch in den Händen können demente Menschen an ihren gläubigen Erfahrungen anknüpfen. Sie selbst und alle, denen die Fürsorge für demente Menschen und deren Probleme ein Anliegen ist, sind bei den Gottesdiensten in den Gemeinden herzlich willkommen.

Gottesdienste für Menschen mit Demenz


Gottesdienste für Menschen mit Demenz. Macht das Sinn?

Immer öfter machen sich die Menschen mit Demenz auf den Weg, unterstützt durch "RosenResli - Kultur für Menschen mit Demenz". Sie verlassen gemeinsam mit Angehörigen oder Helfern das Haus und machen in Kultur. Mit der U-Bahn ins Museum, Theater, Varieté, in die Kirche zum Gottesdienst. Für Menschen mit Demenz ist das eine Fahrt ins Blaue, ein Abenteuer, denn Sie wissen nicht was Sie erwartet.
Erstmal am Ziel angekommen ist die Freude groß, denn jetzt ist viel Zeit für Erinnerungen, Poesie, Melancholie, Gesprächen, mit Worten oder "Händen und Füßen" und viel Emotionen. Und wenn die "sprachlosen" Menschen, die den "Verstand" verloren haben, beim Kontakt in der Kirche sehr emotional den Gottesdienst erleben, dann sind die Menschen glücklich angekommen.

Ansprechpartner:
RosenResli e.V. - Kultur für Menschen mit Demenz,

Hans-Robert Schlecht,

Telefon 0711- 50470688 / 0157 - 58 52 8300,

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